Liebe Freundinnen und Freunde der offenen kirche bern Die dunkle Hälfte des Jahres steht vor der Tür - wir begrüssen sie mit einer szenischen Hommage an Hannah Arendt, die im Oktober 120 Jahre alt geworden wäre.
Die Veranstaltungsreihe "Rund um das Ende" nähert sich dem Thema Tod und Sterben auf eine Weise, die das Leben feiert. Denn der Tod gehört zum Leben dazu - das Stadtfestival "endlich.menschlich" möchte mit Veranstaltungen rund ums Thema Sterben und Tod für diese Themen sensibilisieren und sie mitten ins Leben bringen. |
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14. Oktober 2026, 19.30 Uhr, Heiliggeistkirche Bern «120 Jahre Hannah Arendt» Ein fiktives Aufeinandertreffen zwischen Hannah Arendt und Adolf Eichmann. Ein Dialog, der so wohl nie hätte stattfinden können. Der Text zeichnet das Leben Adolf Eichmanns nach. Eichmann, hauptverantwortlich für den Holocaust, zeigt sich dabei als Mann, der seinen Opportunismus und seine erschreckende Durchschnittlichkeit hinter zynischen Anekdoten zu verstecken sucht. Ihm gegenüber: eine der grössten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Hannah Arendt rekonstruiert die Vergangenheit Eichmanns, sucht nach dem Moment, in dem das Böse Gestalt annimmt. Nach und nach wird klar: Das Böse zeigt sich in der alltäglichsten menschlichen Kleinheit. In der unvermuteten Banalität.
Der Autor Stefano Massini schöpft aus den Protokollen der Verhöre in Jerusalem, aus den Gerichtsverhandlungen, aus der deutschen und jüdischen Geschichtsschreibung, sowie aus Arendts Essays und schafft daraus diesen intensiven Dialog grausamer, beispielloser Macht.
Produktion, Konzept und szenische Umsetzung: Theaterkollektiv moules frites (Hanna-Lynn Schori, Silas Schmuckli, Elena Thoma)
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27. Oktober bis 21. November 2026, Heiliggeistkirche Bern «Rund um das Ende» «Rund um das Ende» ist eine Veranstaltungsreihe in der Heiliggeistkirche Bern, die wir gemeinsam mit Partner*innen gestalten. Wir laden dich ein, Gedanken über die Endlichkeit zu lauschen, Verstorbenen zu gedenken, Erinnerungen lebendig zu halten und im grossen Kreislauf von Geburt und Tod die Lebendigkeit zu feiern.
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27. Oktober 2026, 19 Uhr, Heiliggeistkirche Bern «Lesung: Wie lange ist nie mehr - Leben im Angesicht der Endlichkeit» Geschichten von Menschen in der letzten Lebensphase: Die Autorin Doris Büchel setzt sich in ihrem Buch als namenlose Ich-Erzählerin mit der Endlichkeit auseinander. Und damit auch mit dem Leben. Lesung mit Musik von Chrigu Gerber am Akkordeon und anschliessendem Gespräch. Eine Kooperation mit der Buchhandlung voirol und dem Festival «endlich.menschlich».
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30. Oktober bis 1. November 2026, Heiliggeistkirche Bern «Día de Muertos: Ofrenda» Mitglieder des Vereins MexikoSchweiz bauen in der Heiliggeistkirche einen Altar, Ofrenda genannt, auf - gewidmet dem Gedenken an verstorbene Angehörige und geliebte Menschen. Blumen, Fotografien, persönliche Gegenstände und traditionelle Elemente machen sie zu einem Ort der Erinnerung, Begegnung und Verbundenheit. Eine Begleitausstellung, Feiern und Vorträge geben Einblicke in die Traditionen rund um das Fest Día de Muertos.
Besuchszeiten Altar de Muertos:
Fr, 30. Oktober: 13.30-18.30 Uhr Besuchszeit Altar
ab 19.30 Uhr: Feier zum Día de Muertos
Sa, 31. Oktober: 17-21 Uhr Besuchszeit Altar
So, 1. November: 13-17 Uhr Besuchszeit Altar
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Image by Alejandro Jayr Avila from Pixabay
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Herzlich willkommen bei uns im Team! ❤️
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Aysel Korkmaz hat Soziale Arbeit und Politik an der Universität Freiburg studiert und ihr Masterstudium in Erziehungswissenschaften an der Universität Bern abgeschlossen. Sie bringt fachliche Expertise in verschiedenen Arbeitsfeldern mit, unter anderem in der Freiwilligenkoordination bei der reformierten Kirchgemeinde Biel. Zudem verfügt sie über eine Zusatzausbildung in Erwachsenenbildung sowie ein CAS in Coaching. Neben ihrer Teilzeitanstellung ist Aysel Korkmaz teilselbstständig und bietet Workshops für Fachpersonen zu den Themen Rassismussensibilisierung, transkulturelle Kompetenz sowie weiteren migrationsbezogenen Themen an. Aysel lebt seit 26 Jahren in der Schweiz. Sie ist Mutter einer 15-jährigen Tochter. Gemeinsam mit ihrer Familie ist sie eingebürgert und lebt im Breitenrain Bern. Ursprünglich kommt sie als Kurdin aus der Türkei und ist Alevitin.
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Ab dem 1. Oktober: Antonia Manderla
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Ich bin Seelsorgerin in der Pfarrei Guthirt Ostermundigen und darf zusätzlich ab dem 1. Oktober im Team der offenen kirche bern als katholische Theologin mitwirken. Mein Schwerpunkt liegt auf gottesdienstlichen und rituellen Feiern sowie Gedenkanlässen. Ich freue mich auf den urbanen Kontext und neue Horizonte, die Zusammenarbeit mit Partner*innen in der Stadt und vielfältige Begegnungen. Als gebürtige Berlinerin habe ich durch meinen Mann die Walliser Berge lieben gelernt; in Bern ist die Elfenau mein Kraftort; und wenn es drunter und drüber geht, erden mich die tiefen Töne meines Kontrabasses.
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Veranstaltungen von Partner*innen 🖤
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30. Oktober 2026, 19.30 Uhr, Interbuddhistischer Verein im Haus der Religionen, Europaplatz 1 «ZŌ – Fürchte dich nicht, höre zu» Eine musikalische Lesung nach Motiven des Tibetischen Totenbuchs – Bardo Thödol.
Das Bardo Thödol, die «Befreiung durch Hören im Zwischenzustand», begleitet den Menschen durch Sterben, Tod und die verschiedenen Zustände des Bardo. Seine immer wiederkehrende Aufforderung lautet: Höre zu. Fürchte dich nicht. Erkenne. Die friedvollen wie die furchterregenden Erscheinungen sind nicht etwas Fremdes – sie entstehen aus dem eigenen Geist. Sie als solche zu erkennen, eröffnet die Möglichkeit der Befreiung.
ZŌ bringt ausgewählte und verdichtete Passagen dieses jahrhundertealten Textes in einen gegenwärtigen musikalischen Raum. Sprecherin, Elektronik und akustische Instrumente verweben sich mit Stille, Klang und langsam sich wandelnden visuellen Farbräumen zu einer rund einstündigen Reise durch die Zwischenzustände.
Eine Annäherung an das Bardo Thödol als das, was es seinem Namen nach ist: ein Text zum Hören – und eine Aufforderung, wach zu bleiben.
ZŌ: Antonio Albanello – Textauswahl und Konzept, Gitarre, Elektronik / Gaby Rabe – Sprecherin / Hsing-Chuen Schmuziger-Chen – Guzheng, Koto-Tanbura-Monochord / Franziska Businger – Violine / Marc Schmuziger – Violoncello, Klangschalen
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Übrigens: Besuche uns gerne auch auf Facebook und Instagram! Dort posten wir jeweils Hintergrundinformationen zu den Veranstaltungen, mit spannenden Videos und Bildern.
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Das Team: Francisco Droguett, Andrea Meier, Antonia Manderla, Aysel Korkmaz, Silvia Stohr, Susanne Grädel, Valeria Keuffer, Laura Erismann |
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